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    …dass der Fachbegriff für den Geruch alter Bücher Bibliosmia lautet?

    Dieses Wort setzt sich aus den griechischen Begriffen biblion (Buch) und osme (Geruch) zusammen.
    Der Geruch entsteht durch den chemischen Zerfall von Zellulose und Lignin, zwei Hauptbestandteilen von holzhaltigem Papier. Wenn diese Stoffe über die Jahre mit Licht und Sauerstoff reagieren, setzen sie flüchtige organische Verbindungen (VOCs) frei.

    Der Abbau von Lignin erzeugt echtes Vanillin, weshalb alte Bücher oft eine süssliche, warme Vanillenote verströmen.

    Furfural: Dieser Stoff entsteht beim Zerfall der Zellulose und riecht leicht nach Mandeln.

    Weitere Noten: Je nach Farbe, Klebstoff und Lagerung kommen Nuancen hinzu, die an Gras, Schokolade oder Kaffee erinnern können.

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